Unser Roadtrip durch Yucatan

Angekommen in Cancun, haben wir uns dort in der Stadt erstmal einen geilen Burrito schmecken lassen und noch weitere mexikanische Spezialitäten getestet, wie Empanadas, Tortillas, Quesidilla…usw (am Ende schmecken sie doch alle irgendwie gleich).
Am nächsten Morgen haben wir uns direkt auf die Fähre nach Isla de Mujeres gesetzt und dort das mega türkis-hellblau-poolartige Wasser bestaunt. Leider hatten wir dir ersten beiden Tage kein Glück mit dem Wetter und ja Fini hat gefroren bei 25 Grad. Uns hat die kleine Insel aber trotzdem richtig gut gefallen, mit den niedlichen Restaurants. Bei einem kleinen Ausflug wurden wir von zwei netten alten Damen aus Florida auf ihrem Golfmobil mitgenommen 🙂
Daniel und ich waren dort auch tauchen und haben ein einzigartiges Unterwassermuseum angucken können, wobei Figuren dort ins Wasser gestellt wurden, damit sich ein neues Riff bilden kann. Auf unseren zwei Tauchgängen hatten wir das Glück Schildkröten, Rochen und jede Menge Lobster zu sehen.
Auch das Wetter wurde noch wirklich traumhaft schön, sodass wir den Strand und den „größten Pool“ ausnutzen konnten.
Von der Insel ging es dann zum Auto Abholen zurück nach Cancun.
Nun ging er los, unser 12 tägiger Roadtrip!
Angefangen haben wir in Valladolid, einer kleinen netten Stadt mit bemalten Häuschen und einer großen Mayaruine in der Nachbarschaft. Diese haben wir uns dann auch angeschaut und empfanden „Ek Balam“ im Nachhinein am schönsten von den Mayastätten, die wir gesehen haben. Das Besondere an dieser Stätte war allerdings die Cenote, die zwei Kilometer entfernt lag. In dieses tiefe blaue Loch konnte man mit einem Seil reinspringen und die Abkühlung genießen. ich fand es allerdings irgendwie auch sehr gruselig, dass man weder weiß wie tief es da runter geht, noch was da drin so lebt…
Von Valladolid ging es dann weiter nach Merida. Auf dem Weg haben wir uns Chichen Itza angeguckt, eine der berühmtesten Mayastätten und eines der modernen Weltwunder. Mh wir konnten uns dafür nicht so richtig begeistern, es war schon schön und beeindruckend, dass es teilweise so gut erhalten ist, aber zum staunen hat es mich nicht bringen können, wie z.B Angkor Wat oder Bagan. Nach dieser Ernüchterung haben wir erneut drei Cenoten gesucht…und nach ein paar „Holpersteinen“ auch gefunden. Von dem Parkplatz aus hat uns ein Pferdekarren, der auf alten Schienen gezogen wurde, nacheinander zu den drei Cenoten gebracht. Zwei davon waren Tropfsteinhöhlen, in die man einige Meter ins dunkle herab musste und dann die Wasserstelle auch nur mit Taschenlampe gesehen hat. Auch die dritte Cenote fanden wir nicht wirklich schwimmtauglich und waren etwas enttäuscht von dem ganzen Tag. Als Daniel und ich auf dem Rückweg dann anscheinend auch noch eine Pferdehaarallergie entwickelten und alle Möglichen Symptome aufwiesen, war der Tag komplett gelaufen…schlimmer kann es nicht mehr werden dachten wir…und dann geht auch noch meine Tasche kaputt….und am Ende konnten wir doch über alles lachen.
In Merida angekommen konnten wir immerhin noch in den Pool unseres Hostels springen und waren lecker Essen. In Merida fand ich den Markt total toll zu sehen. Enge Gassen, vollgepackt mit Fleisch, Obst und Gemüse, Gewürzen und jede Menge unnützer Kram. Hier spielt sich das echte Leben, abseits der Touripfade ab. Auch wir haben lecker eingekauft und uns Abends ein feines Dinner gezaubert mit viel Guacamole, da bin ich jetzt Meister drin, einem gegrilltem Hähnchen und allerlei Kram dazu. Außerdem haben wir uns von den Kokusnusspalmen in unserem Hostel ein paar leckere Früchte geklaut. Daniel hat die Nüsse meisterhaft zerlegt und Caro war begeistert, dass das Fleisch wie bei den Kockusnüssen von Edeka schmeckt 😉
Von Merida ging es weiter in den Süden, nach Campeche, eine Stadt die Weltkulturerbe ist. Die Altstadt, umringt von der alten Stadtmauer, die einst vor Piraten geschützt hat, ist bunt, sauber und irgendwie zu still für uns gewesen. Jedes Haus wurde renoviert und sieht aus wie von einer Filmkulisse, ein niedliches Geschäft reiht sich an das nächste, aber Leben war dort nicht wirklich zu spüren. Der Sonnenuntergang, den wir mit einem Bierchen auf der Kaimauer beobachtet haben, war allerdings ebenfalls filmreif.
Unsere längste Fahrt war dann von Campeche nach Tulum, wo wir uns spontan gegen Mayaruinen und für eine Schnorcheltour entschieden haben, Glück gehabt, wir haben einen Manta Rochen gesehen. Außerdem hab ich mir eine Hängematte gekauft, juhu!
Da wir am Ende unserer gemeinsamen Zeit noch ein bisschen Traumstrand haben wollten entschieden wir uns noch zwei Tage in Playa del Carmen zu verbringen. Ja der Ort ist mega touristisch und die Amerikaner nerven, aber wir haben eine kleine nette Bar gefunden und die Nachmittage mit Mojitos, Magarithas, Pina Coladas, Cervesas und unserer liebsten Cocktailmixerin verbracht 🙂
Dann mussten wir uns auch schon wieder trennen, aber nun ist es ja nicht mehr lang, sodass der Abschied nicht ganz so schrecklich war, wie die letzten Male.
Nun verbringe ich noch 4 Tage auf Cozumel, einer Insel voller Taucher und habe hier mein Traumhostel gefunden. Es gehört einer netten Amerikanerin, die seit Jahren hier lebt und sich liebenswert um alles kümmert. Meine Dormmitbewohner sind auch alle super nett und da hier jeder vom Tauchen schwärmt, musste ich auch nochmal. Und WOW WOW WOW! Ich habe vier Haie gesehen, direkt neben uns! Außerdem eine meeegaa große Schildkröte und das Riff war unglaublich farbenfroh und man konnte drunter durch, oben rüber, mitten drin sein! Wahnsinn! Einen besseren Abschluss von Mexico kann es gar nicht geben.

Lecker und scharf!

Lecker und scharf!

Taccos

Taccos

selbst geöffnete Kokusnuss

selbst geöffnete Kokusnuss

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Pirates of the Carabean

Pirates of the Carabean

Wer hat die Kokusnuss geklaut?

Wer hat die Kokusnuss geklaut?

Beste Freunde :-*

Beste Freunde :-*

Unser täglich Brot

Unser täglich Brot

Eine unbekannte Frucht

Eine unbekannte Frucht

Sonnenuntergang genießen

Sonnenuntergang genießen

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Pelikan mit Sonnenuntergang

Pelikan mit Sonnenuntergang

Ek Balam

Ek Balam

Maya Ruinen

Maya Ruinen

Ek Balam

Ek Balam

nicht zum drauf rum klettern geeignet

nicht zum drauf rum klettern geeignet

Die coolste Cenote

Die coolste Cenote

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

eine kleine Maya Frau

eine kleine Maya Frau

Der Weg zu den Cenotes

Der Weg zu den Cenotes

Mein Spiegelbild in einer Cenote

Mein Spiegelbild in einer Cenote

lebende Käfer, als Schmuckstücke

lebende Käfer, als Schmuckstücke

auf dem Markt in Merida

auf dem Markt in Merida

Schweinsköppe

Schweinsköppe

frei lebende Flamingos

frei lebende Flamingos

Eidechse

Eidechse

Rosa Himmel über Campeche

Rosa Himmel über Campeche

bunte Häuser in Campeche

bunte Häuser in Campeche

Sonnenuntergangs-Bier

Sonnenuntergangs-Bier

Sonnenuntergang Campeche

Sonnenuntergang Campeche

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Rumgehänge

Rumgehänge

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5 Antworten zu Unser Roadtrip durch Yucatan

  1. Bernd Rehberg schreibt:

    Fini, diese gold-gelben-Beine – ohne Worte Bernd

  2. frauke schreibt:

    liebste fini, ich hab grad deine blogadresse wiedergefunden,die du mir auf den gilis gegeben hattest:) schöne texte und so schöne bilder! wusstest du, dass pelikane durch den schnabel atmen? genieß noch die restliche zeit! liebste grüße, frauke

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