Von Da Lat bis nach Hue. Und unser Nikolaus – Kochkurs

Von Da Lat sind Caro und Christoph, mein Besuch aus Deutschland, nach Hoi an geflogen. Weil ich so gerne Bus fahre, habe ich mich auf eine 11 stündige Nachfahrt gefreut. In dem Bus hat man sich ein bisschen wie in einer Legebatterie gefühlt. Ich konnte trotz zu langer Beine ein wenig schlafen und wurde morgens um7:00 von unserem Homestay Besitzer mit seinem Roller abgeholt. Nachdem wir, nach ein paar Anläufen, meinen Backpack auf dem Roller verstaut hatten, ging es zum Homestay, wo ich Caro und Christoph wieder getroffen habe, die eine erholsame Nacht in richtigen Betten hinter sich hatten.

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Auf dem Weg von Da Lat nach Hoi an

Die nächsten zwei Tage haben wir uns die wunderschöne Altstadt von Hoi an angeguckt und jede Menge vieatnamesischen Kaffee getrunken. Überall in der Stadt hängen bunte Laternen und die Häuser sind noch alle gut erhalten. Da Hoi an die Stadt der fleißigen Schneider ist und es ungefähr 80 davon allein in der Altstadt gibt, haben wir uns auch dazu verleiten lassen, uns etwas ganz persönliches auf den Leib schneidern zu lassen. Das Ergebnis kann sich auch wirklich sehen lassen.

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Altstadt von Hoi an

Blumenhänlder in Hoi an

Blumenhänlder in Hoi an

Hoi an

Hoi an

Leider hat es viel geregnet in Hoi an und so haben wir uns dazu entschieden uns gegenseitig zum Nikolaus einen Kochkurs zu schenken.
Zunächst sind wir mit (auf asiatische Größe eingestellte) Rädern auf den Markt gefahren und haben zusammen mit zwei Angestellten von dem Restaurant die Zutaten für unsere Gerichte eingekauft. Dabei haben wir beobachtet, dass selbst die Einheimischen um alles feilschen müssen, das hat uns irgendwie ein wenig bestätigt. Neben den Lebensmitteln die wir frisch gekauft haben, wurden auch drei ganz besondere Schäler gekauft, mit denen man z.B. eine Möhre auf viele verschiedene Arten „behandeln“ kann. Da haben wir uns schon drauf gefreut und uns gedacht, dass wir die ja vielleicht auch behalten dürfen. 😉
Nach dem Marktbesuch ging es mit dem Rad zurück in das Restaurant. Einfach immer langsam fahren, nie anhalten und stur nach vorne blicken, als wäre man der einzige auf der Straße, dann klappt es auch mit dem viatnamesischen Verkehr.
Nun ging es an unsere Kochkünste. Wir haben gezaubert:
Viatnamesischen Pfannkuchen mit Pork und Shrimps
Chicken im Claypot
Makrele im Bananenblatt.
Wir waren wirklich begeistert von uns, denn das Essen war himmlisch.
Nach diesem drei Gänge Menu am Mittag mussten wir uns erstmal einen Reiswein gönnen, der allerdings fast als Longdrink serviert wurde und wir danach noch bessere Laune hatten 😉
Ach ja und den Schäler haben wir am nächsten Tag noch in unser Guesthouse gebracht bekommen, weil sie den nach dem Kochkurs vergessen hatten 😀

Unser Kochkurs im Freien

Unser Kochkurs im Freien

Die Meisterköche

Die Meisterköche

Auf dem Markt einkaufen

Auf dem Markt einkaufen

 

Von Hoi an sind wir dann wieder mit Easy Ridern nach Hue gedüst. Die Strecke ging über den Wolkenpass, was total beeindruckend war. Dort oben war es so krass nebelig. Als wir von den Bergen an die Küste kamen änderte sich das Landschaftsbild plötzlich vollkommen. Schrecklich war allerdings, als wir zweimal Laster überholt haben, die bis oben hin mit Hundekäfigen beladen wurden. Die traurigen Hundeaugen haben uns richtig Leid getan auf ihrem Weg zum Ende.

Easy Rider Tour nach Hue

Easy Rider Tour nach Hue

Auf dem Weg von Hoi an nach Hue

Auf dem Weg von Hoi an nach Hue

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der Wolkenpass

der Wolkenpass

 

 

 

 

 

 

Ziemlich kaputt kamen wir in Hue an. Unser Hotel war ziemlich witzig, da wir wohl die ersten Gäste waren, war das Personal ganz aufgeregt und mit der Tatsache, dass wir zu dritt ein Zimmer teilen, kamen sie dann irgendwie gar nicht klar 😀
Abends waren wir lecker Essen und da es nicht aufhörte monsunartig zu regnen haben wir beschlossen die Bier und Cocktailkarte zu testen, bis es weniger wird…naja es wurde und wurde nicht trockener, also noch ein Cocktail 😉
In Hue haben wir uns am nächsten Tag die verbotene Stadt des Kaisers angeschaut und uns dann wieder in ein Restaurant eingenistet, da es mal wieder regnete.
Abends musste ich mich leider Schwerenherzens von Caro und Christoph verabschieden, denn für die beiden ging es nochmal auf eine Insel, um Sonne zu tanken und für mich ging es weiter nach Hanoi.

IMG_6581Liebe Grüße, eure Fini

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2 Antworten zu Von Da Lat bis nach Hue. Und unser Nikolaus – Kochkurs

  1. Bernd Rehberg schreibt:

    Na Karl wird sich freuen. Hoffentlich hast Du das Rezept aufgeschrieben, Heidrun und ich kommen dann zum Probieren – lach.
    Deine Karte ist angekommen, wir haben uns gefreut.
    Bleib gesund und offen für die spannenden Eindrücke
    Heidrun und Bernd

    • finimeyer schreibt:

      Na klar, wir haben sogar ein „Kochbuch“ bekommen, so stand es zumindest im Flyer. Es waren dann doch nur unsere drei Gerichte auf Zetteln kopiert, aber immerhin 😉
      Oh ja das machen wir, ihr dürft dann gerne vorbei kommen!

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