Saigon – und unsere Fahrt ins Mekong Delta

Von Kambodscha bin ich am 27.11 nach Ho Chi Minh City gefahren, bzw. Saigon, wie es die Süd-Viatnamesen noch immer nennen.
Die ersten zwei Tage habe ich mich dort durch die Straßen treiben lassen, war auf den größten Märkten Viatnams unterwegs und habe vor allem viele kleine wunderschöne Cafés getestet und die Stadt auf mich wirken lassen.
Zwei Tage Später kamen Caro und Christoph (Freunde aus Deutschland) in Saigon an und wir haben zusammen die Millionen Roller Metropole entdeckt. Vorbei an der Antiquitätenstraße, zur Notre Dame und dem alten Postamt bis hin zum vollkommen anderen Chinaviertel der Stadt. In Cholon, dem chinesischen Viertel waren wir auf dem Markt, der wohl nur für Großeinkäufe gedacht ist, denn als ich eine handvoll Nüsse kaufen wollte, wurde ich nur groß angeguckt und ich wurde mit einem Kopfschütteln abgetan. Die Märkte in Saigon sind schon etwas anders, als die Märkte die ich bislang besucht habe. Alles ist vollgepackter und lauter, man wird am Arm zu einem Stand gezogen, Frauen fangen an sich laut an zu schreien, bei wem ich denn nun einen Saft kaufen darf und die Gerüche machen es einem auch nicht leichter. Also wirklich eine Erfahrung wert 😉

die Notre Dame in Saigon IMG_6161 Millionen Roller in Saigon Saigon von oben der Markt im China Viertel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Nachdem wir genug vom Großstadtlärm hatten, haben wir uns für eine Tagestour ins Mekong Delta entschieden und diese bei einem Reisebüro gebucht. Wir wurden Morgens mit ca. 20 Koreanern und 4 anderen Europäern abgeholt. Dann ging es erstmal mit dem Bus eine Weile durch die wunderschöne Landschaft. Leider konnte man sich kaum auf diese Konzentrieren, weil man ununterbrochen von der Stimme unseren Reiseführers beschallt wurde, der jede Menge Informationen für uns bereit hielt, die er mit einem gebrochenem Englisch und etwas zu viel Überzeugung zum Besten gab.
Endlich am Mekong angekommen, wurden wir also alle auf ein Boot verfrachtet, welches ziemlich schief im Wasser lag, da die 20 Koreaner sich alle auf die Schattenseite des Bootes gequetscht haben, denn die weiße Haut darf bloß keinen Sonnenstrahl ausgesetzt werden.
Danach erwartete uns ein straffes Programm.
Auf einer kleinen Insel im Mekong durften wir uns angucken wie Reispapier hergestellt wird, waren zu Besuch bei einer Kokusnuss-Candy-Produktion, haben Honig verköstigt und haben Lunch bekommen. Außerdem durften wir mit einem Mauleselkarren fahren und den Klängen viatnamesicher Volksmusik lauschen. Wir haben uns gefühlt wie auf einer Kaffeefahrt, überall sollten wir etwas kaufen…jaja alles handgemacht und ganz ohne Maschinen. Bis auf eine kurze Fahrt in einem Holzboot, mit dem wir durch kleine Wasserwege gerudert worden, konnten wir nicht viel von dem eigentlichen Mekong Charme mitbekommen.
Wir hatten natürlich trotzdem jede Menge Spaß, aber empfehlen würden wir diese Mekong Tour wohl keinem.

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3 Antworten zu Saigon – und unsere Fahrt ins Mekong Delta

  1. Bernd Rehberg schreibt:

    hallo fini, ich kann mich nur wiederholen – toll und genießt es in vollen Zügen. Bei uns ist der 1. Advent vorbei, die Temperaturen fallen unter null Grad und wenn sie wie heute auf über null Grad klettern, regnet es prompt. Politisch kämpfen wir alle gegen TTIP. Gabriel ist mal wieder umgefallen und unterstützt TTIP plötzlich, wo er noch vor einem halben Jahr total gegen TTIP war – da hat wohl die SPD mehrere Millionen für den nächsten Wahlkampf versprochen bekommen – fuck!!
    Es grüßt Dich, Euch Bernd und Heidrun

  2. Evi schreibt:

    hey fini, zum Glück wiegen Koreaner scheinbar nicht so viel. Hat mich ein wenig an eure gefährliche bootsfahrt auf die gili inseln erinnert 🙂 heute ist nikolaus, aber davon merkt ihr bestimmt grad nichts oder? ich hatte von maria einen gefüllten stiefel gefunden.
    habs gut weiterhin 😉

    • finimeyer schreibt:

      Danke süße!!!! Naja hier stehen viele kitschige Weihnachtsbäume aber so richtig kommt die Stimmung nicht auf. Obwohl Caro mir lebkuchenherzen mitgebracht hat. Die haben auch bei 27 grad geschmeckt. Und wir haben uns zum Nikolaus einen kochkurs gegönnt. Das war super!!

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