Abseits der Touristenpfade in Tropeang Sdok

Nachdem ich mich von Lena und Granja in Siem Riep verabschiedet habe, bin ich mit Marie, der Kanadierin, nach Phnom Penh gefahren. Die Busfahrt dorthin war mal wieder ganz besonders, es dröhnte sechs Stunden lang asiatische Karaoke Musik aus den schlechten Boxen und als wir zur Mittagszeit eine Pause einlegten und Marie und ich aus dem Bus stiegen, fanden wir leider nur Stände mit jeglichem Krabbeltier, frittiert oder eingelegt vor. zum Glück hatten wir noch Chips und Kekse dabei 🙂

krabbelnde Köstlichkeiten

krabbelnde Köstlichkeiten

meine Liebsten!

meine Liebsten!

 

 

 

 

 

 

In Phnom Penh haben wir unser Visum für Vietnam beantragt und haben ein wenig Kultur und Geschichte erlebt.
Wir haben uns den Palast angeguckt, der uns aber nicht besonders beeindruckt hat, alles sah so neu und unecht aus…vielleicht ist der Kontrast zu Angkor Wat aber auch Schuld daran, dass wir von dem Palast etwas enttäuscht waren.

Im Palace in Pnomh Penh

Im Palace in Pnomh Penh

 

 

 

 

 

Außerdem waren wir bei den Killing Fields, wir haben erst überlegt, ob wir uns diesen schrecklichen, traurigen Ort angucken sollen, aber ich bin sehr froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Sicher gehörte dieser Moment nicht zu den erfreulichsten, meiner Reise, aber es hat mich tief bewegt und durch einen gut gemachten Audioführer konnte man sich sehr viel Zeit nehmen und die Informationen und Eindrücke ganz für sich verarbeiten.

 

Killing Fields

Da Phnom Penh für seine Märkte bekannt ist, haben wir uns natürlich auch in das Gewühl gestürzt und waren auf insgesamt 4 Märkten, um die leckeren Früchte, das von Fliegen besetzte Fleisch, getrocknete Fische, Gewürze, Schmuck, Kleidung, Souvenirs, Autoteile und jede Menge Ramsch zu bestaunen.

Am Wochenende habe ich dann auch Gabi in Phnom Penh getroffen. (wir sind über ein paar Ecken verwandt) Gabi arbeitet und lebt seit vielen Jahren, für eine gewisse Zeit im Jahr in Kambodscha.
Wir haben zusammen leckeres Khmer Essen genossen und waren zum Meditieren in der Wat Lanka Pagode.
Am Sonntag sind wir dann zusammen mit einer Lehrerin, aus dem Projekt und einer anderen Freiwilligen von Phnom Penh in die Provinz Ta Keo gefahren, diese liegt etwa 40 km außerhalb von Phnom Penh.
Hier hat die Organisation Sorya zwei Schulen aufgebaut und gibt jungen Menschen vom Dorf die Chance zu studieren. In der Woche unterrichten die Studenten die Kinder vom Dorf und am Wochenende studieren sie an der Uni in Phnom Penh. So können gleich viele von der Idee profitieren.
Ich durfte also mit Gabi mit und habe ein kleines Zimmer über dem Schulgebäude bekommen, wo auch Gabi und die andere Freiwillige leben.
Ich habe die drei Tage hier genutzt, um in der Hängematte zu chillen, Fotos zu sortieren und die Natur zu genießen. Außerdem haben wir immer lecker zusammen gekocht, was mir nach dem ständigem Essen gehen auch wirklich Spaß gemacht hat.
Nach zwei tagen kannten mich bereits ein Drittel der Dorfbewohner und ich konnte durch die Gegend radeln und habe von fast jedem ein Lächeln geschenkt bekommen. Die Kinder winken mir zu und freuen sich ihre Englischkenntnisse auszuprobieren.
Ein wunderbarer Ort um zur Ruhe zu kommen, bevor ich mich in die Großstadt Ho Chi Minh wage.
….wenn doch bloß diese Spinnen nicht wären 😀

in Tropeang Sdok

in Tropeang Sdok

auf dem Phnom Chisor

auf dem Phnom Chisor

 

 

 

Gabi und Ich

Gabi und Ich

auf dem Phnom Chisor

auf dem Phnom Chisor

junge Mönche Schulkinder

Wenn ihr mehr über das Projekt erfahren möchtet, könnt ihr hier mal reingucken:
http://www.sorya.org/

Danke Gabi, dass ich dich besuchen durfte. 🙂

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