Pferd vor Angkor

Nach einer Woche und ein paar Tagen haben wir uns wieder im touristischen, aber trotzdem sehr schönen Siem Reap in Kambodscha wieder getroffen. Eine schöne Stadt mit vielen tollen Restaurants, super günstigen Bier (0.5$!!!!) und Ausgangspunkt für jeden um sich das UNESCO Weltkulturerbe Angkor, ein weitläufiger Tempelkomplex anzuschauen. Wir haben uns ein drei-Tages-Ticket gekauft, da ein ausgiebiger Besuch mehr als einen Tag in Anspruch nimmt. Den ersten Tag haben wir uns für das Fahrrad als Transportmittel entschieden. Trotz Hitze hat dies ziemlich viel Spaß gebracht und angekommen waren wir auch sofort hin und weg als wir den ersten Tempel sahen. Alte, zum Teil wieder restaurierte Gemäuer, kunstvolle Reliefs, einfach atemberaubend… Als letztes an diesem Tag haben wir uns den Tempel Ta Prom angeschaut. Dieser hat uns an diesem Tag wohl am meisten umgehauen. Dieser Tempel wurde so sehr von der Natur verschlungen, in den Jahren bevor die kompletten Tempelanlagen wieder entdeckt wurden, dass man ihn in diesem Zustand belassen hat. Riesige Bäume verschlingen die alten Gemäuer mit ihren Jahrhunderte alten Wurzelgeflechten. Einfach nur ohne Worte. Am zweiten Tag haben wir uns einen Tuktuk Fahrer organisiert, der uns morgens um 4.30Uhr zum bekanntesten Tempel Angkor Wat gefahren hat, wo wir mit hundert anderen Touristen den Sonnenaufgang bewundert haben. Danach haben wir uns Angkor Wat von innen angeschaut und sind zu einem anderen Tempel einige Kilometer weiter gefahren. Dieser hat sich wegen seiner detaillierten Gravierungen von den anderen abgehoben.

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Zum Schluss sind wir ebenfalls ins Landminenmuseum gefahren, wo wir noch einmal mehr über die Geschichte Kambodschas erfuhren und über die Auswirkungen der vielen Landminen, die viel Schrecken anrichteten und es auch immer noch tun. Es wird vermutet, dass in Kambodscha noch ungefähr 3-6 Millionen aktive Landminen existieren…und besonders Kinder und Bauern fallen diesen zum Opfer. Sehr erschöpft aber absolut beeindruckt haben wir diesen Tag mit super leckeren Khmer Essen ausklingen lassen.

Am dritten Tag haben wir zunächst ordentlich ausgeschlafen und haben dann wieder ein Tuk tuk genommen, um ganz entspannt noch einige andere Tempel anzuschauen. Und auch an diesem Tag waren wir wieder überwältigt von der Baukunst und dem historischen Ambiente. Morgen geht es nun weiter. Fini fährt nach Phnom Phen und Granja und Lena reisen nach Sihanoukville. Angkor Wat wird auf jedenfall unvergesslich bleiben.

(Der Blogtitel bleibt ein Insider 😉

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