„Ich schwitze“

Beitrag geschrieben von Lena :

Nach dem Frühstück in unserem wunderbaren Hostel sind Fini und ich, die beiden Orientierungsexperten, zu Fuß los gezogen, um uns den Affentempel anzuschauen.(16.08)
Es war wahnsinnig warm und wegen der hohen Luftfeuchtigkeit klebten uns die Klamotten am Körper. Nach mehrmaligen Nachfragen haben wir dann unser Ziel erreicht. Nun die nächste Hürde.. die vielen Stufen. Aber kein Problem für die sportlichen Zwei und durchgeschwitzt waren wir ja sowieso schon. Außerdem entschädigt die Aussicht und all die wunderbaren Details den Weg nach oben. Am Ziel angekommen war der Ausblick noch viel besser und der Tempel, die Gebetsmühlen, die bunten Gebetsfahnen und alles andere entschädigen jegliche Anstrengung. Was ich mich allerdings frage ist, warum alle anderen Leute denn noch so frisch aussehen, denn „ich schwitze“.
Nach dem Affentempel sind wir weiter zu Fuß nach einer Mittagspause auf die Suche nach dem „Garden of Dreams“ gegangen. Diesen haben wir uns definitiv anders vorgestellt, allerdings ist er schon eine kleine, grüne Ruheoase in mitten des hektischen, lauten Kathmandu. Danach dann noch ein wenig durch die Geschäfte schlendern und dann in Richtung Backpacker. Nur wo ist Richtung Backpacker? Nach erneuten Herumfragen haben wir dann aber nach Hause gefunden, denn in Kathmandu führen definitiv sehr viele Wege zum Ziel.

Gestern sind wir dann früh aufgestanden, um den Bus nach Pokhara zu nehmen. Fini hat seit Indien wahrscheinlich schon extremere Busreisen erlebt, aber für mich war es die erste in Asien. Ich hatte keine Angst um mein Leben, aber vielmehr um das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer! Hier werden wie wild Fußgänger, Menschen auf zwei Rädern und alles was sich so auf der Straße herumtreibt überholt beziehungsweise sehr eng passiert. Die Bremsen haben unglaublich laut gequietscht und der Fahrer hat mehr gehupt als nicht. Ich habe zwischenzeitlich versucht ein Muster in seinem Hupverhalten zu erkennen, bin aber zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Wir haben für die 200km Luftlinie über die kurvigen und bergigen Straßen (mit 2 Pausen) 7,5 Stunden gebraucht. Jetzt bin ich gespannt auf unsere nächsten Tage in Pokhara.

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2 Antworten zu „Ich schwitze“

  1. Bernd Rehberg - Heidrun Kruse-Petersen schreibt:

    Hallo Lena, hallo Fini, ja, es ist schon abenteuerlich, wie in Kurven überholt wird – hupen und vorbei. Ich behaupte auf den 200 km habt Ihr sicher mindestens 3 Autos im Graben oder zerschmettert gesehen – bei mir war es jedenfalls so! Ich war heilfroh als wir Pokhara erreicht hatten. Unbedingt ansehen: Weltfriedenstempel und Aufstehen um 5 Uhr morgens, mit einem Bus und noch 1/2 Stunde zu Fuß zu einem Aussichtspunkt gehen, um die Sonne über dem Himalaya aufgehen zu sehen – ich sage Euch u n g l a u b l i c h !!!! Genießt die Landschaft und die Menschen – namaste bernd

    • finimeyer schreibt:

      Ja den Friedens Tempel haben wir bereits erklommen. Es war so heiß! Ich glaube den Sonnenaufgang sieht man zur Zeit nicht wirklich, da ja noch Regenzeit ist hängen dicke Wolken am Himmel. Danke für die Tipps! Liebe grüße zurück

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