Home sweet home

Nachdem ich das sonnige Florida verlassen hatte und im grauen, regnerischen Lissabon ankam, konnte ich meinen Plan, mir Lissabon anzugucken,  nicht in die Tat umsetzten. Nein das ging einfach nicht, der Regen prasselte auf die Fenster, die Sonne war nicht mal zu erahnen. So habe ich die 10 Stunden Aufenthalt in Lissabon doch lieber damit verbracht, mir den besten Schlafplatz zu suchen und ein bisschen von der Sonne zu träumen. Von Lissabon ging es nochmal ca. 3 Stunden nach Hamburg. Dort war es bereits stockdunkel und ich furchtbar aufgeregt.

Vollbepackt mit meinem Rucksack stand ich nun vor der Tür zur Empfangshalle. Sobald sich diese öffnete konnte ich meine Liebsten entdecken. Ich habe mich super super doll über diesen schönen Empfang gefreut 🙂 DANKE!!!

276 Tage, 12 Länder, unendliche Weiten, neue Kulturen, grenzenlose Freiheit, jede Menge Spaß, Abenteuer, Freunde, lecker Essen und tolle Erfahrungen!

Ich hatte eine wunderbare, unvergessliche Zeit! Schön, dass ihr sie mit mir erlebt habt!1426675581496 CIMG3612 CIMG3616 CIMG3618 CIMG3619 CIMG3620 CIMG3626

 

 

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Sunshine State Florida

Von Mexico bin ich nach Miami geflogen. Dort habe ich die letzten sechs Tage bei Elke verbracht. Nach den 9 Monaten reisen, in Hostels, Hotels, Guesthäusern und sonstigem schlafen, war dies nun schon fast wie „nach Hause kommen“. Ich war bereits 2007 schonmal hier und so war mir nach langer Zeit ein Ort mal wieder wenigstens nicht ganz fremd. Ich habe die letzten Tage sehr sehr genossen.

Wir waren im Beach Club, wo uns die Handtücher und der Mimosa (Sekt mit O-Saft) runter an Strand gebracht werden.Wir haben es uns gut gehen lassen und waren mal hier was trinken, mal dort was essen. Wir sind morgens früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu bewundern. Wir haben lange Strandspaziergänge gemacht. Wir haben in Ford Lauderdale einen River Cruise gemacht und uns angeguckt, wie die Millionäre hier leben. Wir haben eine Aligatorenshow erlebt. Wir waren im Outletcenter shoppen.

Außerdem habe ich es genossen einfach mal wieder Abends vor dem Fernseher zu liegen, mein eigenes Zimmer UND Badezimmer zu haben, den ganzen Tag ungestört am Pool zu hängen und keine nächsten Reiseschritte zu planen.

Also meine Lieben, ich versuche ganz viel Sonne mitzubringen, davon gibt es hier mehr als genug! OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

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Unser Roadtrip durch Yucatan

Angekommen in Cancun, haben wir uns dort in der Stadt erstmal einen geilen Burrito schmecken lassen und noch weitere mexikanische Spezialitäten getestet, wie Empanadas, Tortillas, Quesidilla…usw (am Ende schmecken sie doch alle irgendwie gleich).
Am nächsten Morgen haben wir uns direkt auf die Fähre nach Isla de Mujeres gesetzt und dort das mega türkis-hellblau-poolartige Wasser bestaunt. Leider hatten wir dir ersten beiden Tage kein Glück mit dem Wetter und ja Fini hat gefroren bei 25 Grad. Uns hat die kleine Insel aber trotzdem richtig gut gefallen, mit den niedlichen Restaurants. Bei einem kleinen Ausflug wurden wir von zwei netten alten Damen aus Florida auf ihrem Golfmobil mitgenommen 🙂
Daniel und ich waren dort auch tauchen und haben ein einzigartiges Unterwassermuseum angucken können, wobei Figuren dort ins Wasser gestellt wurden, damit sich ein neues Riff bilden kann. Auf unseren zwei Tauchgängen hatten wir das Glück Schildkröten, Rochen und jede Menge Lobster zu sehen.
Auch das Wetter wurde noch wirklich traumhaft schön, sodass wir den Strand und den „größten Pool“ ausnutzen konnten.
Von der Insel ging es dann zum Auto Abholen zurück nach Cancun.
Nun ging er los, unser 12 tägiger Roadtrip!
Angefangen haben wir in Valladolid, einer kleinen netten Stadt mit bemalten Häuschen und einer großen Mayaruine in der Nachbarschaft. Diese haben wir uns dann auch angeschaut und empfanden „Ek Balam“ im Nachhinein am schönsten von den Mayastätten, die wir gesehen haben. Das Besondere an dieser Stätte war allerdings die Cenote, die zwei Kilometer entfernt lag. In dieses tiefe blaue Loch konnte man mit einem Seil reinspringen und die Abkühlung genießen. ich fand es allerdings irgendwie auch sehr gruselig, dass man weder weiß wie tief es da runter geht, noch was da drin so lebt…
Von Valladolid ging es dann weiter nach Merida. Auf dem Weg haben wir uns Chichen Itza angeguckt, eine der berühmtesten Mayastätten und eines der modernen Weltwunder. Mh wir konnten uns dafür nicht so richtig begeistern, es war schon schön und beeindruckend, dass es teilweise so gut erhalten ist, aber zum staunen hat es mich nicht bringen können, wie z.B Angkor Wat oder Bagan. Nach dieser Ernüchterung haben wir erneut drei Cenoten gesucht…und nach ein paar „Holpersteinen“ auch gefunden. Von dem Parkplatz aus hat uns ein Pferdekarren, der auf alten Schienen gezogen wurde, nacheinander zu den drei Cenoten gebracht. Zwei davon waren Tropfsteinhöhlen, in die man einige Meter ins dunkle herab musste und dann die Wasserstelle auch nur mit Taschenlampe gesehen hat. Auch die dritte Cenote fanden wir nicht wirklich schwimmtauglich und waren etwas enttäuscht von dem ganzen Tag. Als Daniel und ich auf dem Rückweg dann anscheinend auch noch eine Pferdehaarallergie entwickelten und alle Möglichen Symptome aufwiesen, war der Tag komplett gelaufen…schlimmer kann es nicht mehr werden dachten wir…und dann geht auch noch meine Tasche kaputt….und am Ende konnten wir doch über alles lachen.
In Merida angekommen konnten wir immerhin noch in den Pool unseres Hostels springen und waren lecker Essen. In Merida fand ich den Markt total toll zu sehen. Enge Gassen, vollgepackt mit Fleisch, Obst und Gemüse, Gewürzen und jede Menge unnützer Kram. Hier spielt sich das echte Leben, abseits der Touripfade ab. Auch wir haben lecker eingekauft und uns Abends ein feines Dinner gezaubert mit viel Guacamole, da bin ich jetzt Meister drin, einem gegrilltem Hähnchen und allerlei Kram dazu. Außerdem haben wir uns von den Kokusnusspalmen in unserem Hostel ein paar leckere Früchte geklaut. Daniel hat die Nüsse meisterhaft zerlegt und Caro war begeistert, dass das Fleisch wie bei den Kockusnüssen von Edeka schmeckt 😉
Von Merida ging es weiter in den Süden, nach Campeche, eine Stadt die Weltkulturerbe ist. Die Altstadt, umringt von der alten Stadtmauer, die einst vor Piraten geschützt hat, ist bunt, sauber und irgendwie zu still für uns gewesen. Jedes Haus wurde renoviert und sieht aus wie von einer Filmkulisse, ein niedliches Geschäft reiht sich an das nächste, aber Leben war dort nicht wirklich zu spüren. Der Sonnenuntergang, den wir mit einem Bierchen auf der Kaimauer beobachtet haben, war allerdings ebenfalls filmreif.
Unsere längste Fahrt war dann von Campeche nach Tulum, wo wir uns spontan gegen Mayaruinen und für eine Schnorcheltour entschieden haben, Glück gehabt, wir haben einen Manta Rochen gesehen. Außerdem hab ich mir eine Hängematte gekauft, juhu!
Da wir am Ende unserer gemeinsamen Zeit noch ein bisschen Traumstrand haben wollten entschieden wir uns noch zwei Tage in Playa del Carmen zu verbringen. Ja der Ort ist mega touristisch und die Amerikaner nerven, aber wir haben eine kleine nette Bar gefunden und die Nachmittage mit Mojitos, Magarithas, Pina Coladas, Cervesas und unserer liebsten Cocktailmixerin verbracht 🙂
Dann mussten wir uns auch schon wieder trennen, aber nun ist es ja nicht mehr lang, sodass der Abschied nicht ganz so schrecklich war, wie die letzten Male.
Nun verbringe ich noch 4 Tage auf Cozumel, einer Insel voller Taucher und habe hier mein Traumhostel gefunden. Es gehört einer netten Amerikanerin, die seit Jahren hier lebt und sich liebenswert um alles kümmert. Meine Dormmitbewohner sind auch alle super nett und da hier jeder vom Tauchen schwärmt, musste ich auch nochmal. Und WOW WOW WOW! Ich habe vier Haie gesehen, direkt neben uns! Außerdem eine meeegaa große Schildkröte und das Riff war unglaublich farbenfroh und man konnte drunter durch, oben rüber, mitten drin sein! Wahnsinn! Einen besseren Abschluss von Mexico kann es gar nicht geben.

Lecker und scharf!

Lecker und scharf!

Taccos

Taccos

selbst geöffnete Kokusnuss

selbst geöffnete Kokusnuss

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Pirates of the Carabean

Pirates of the Carabean

Wer hat die Kokusnuss geklaut?

Wer hat die Kokusnuss geklaut?

Beste Freunde :-*

Beste Freunde :-*

Unser täglich Brot

Unser täglich Brot

Eine unbekannte Frucht

Eine unbekannte Frucht

Sonnenuntergang genießen

Sonnenuntergang genießen

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Pelikan mit Sonnenuntergang

Pelikan mit Sonnenuntergang

Ek Balam

Ek Balam

Maya Ruinen

Maya Ruinen

Ek Balam

Ek Balam

nicht zum drauf rum klettern geeignet

nicht zum drauf rum klettern geeignet

Die coolste Cenote

Die coolste Cenote

SONY DSC

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eine kleine Maya Frau

eine kleine Maya Frau

Der Weg zu den Cenotes

Der Weg zu den Cenotes

Mein Spiegelbild in einer Cenote

Mein Spiegelbild in einer Cenote

lebende Käfer, als Schmuckstücke

lebende Käfer, als Schmuckstücke

auf dem Markt in Merida

auf dem Markt in Merida

Schweinsköppe

Schweinsköppe

frei lebende Flamingos

frei lebende Flamingos

Eidechse

Eidechse

Rosa Himmel über Campeche

Rosa Himmel über Campeche

bunte Häuser in Campeche

bunte Häuser in Campeche

Sonnenuntergangs-Bier

Sonnenuntergangs-Bier

Sonnenuntergang Campeche

Sonnenuntergang Campeche

Isla Mujeres

Isla Mujeres

Rumgehänge

Rumgehänge

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Wir kommen wieder! SFO

Am 14.02 habe ich mich vom bekannten asiatischen Boden entfernt und mich auf ein neues Abenteuer gefreut. Nach 14 Stunden Flug kam ich in San Fransisco an und hatte direkt im Zug vom Flughafen nach Downtown einen kleinen Kulturschock. Wo ist das freundliche Lächeln geblieben, was mir sonst in Bussen oder auf der Straße geschenkt wurde und auf einmal steigen tonnenschwere und laute Amis mit braunen Papiertüten,gefüllt mit Bierflaschen, in den Zug…nicht mehr die kleinen, zurückhaltenden und leisen Asiaten.
Im Hostel angekommen habe ich eine Nachricht von Caro und Daniel gefunden, Freunde aus Deutschland, dass sie Essen sind und in welchem Restaurant. Da ich es kaum erwarten konnte meine liebste, beste Caro in die Arme nehmen zu können habe ich mich auf den Weg gemacht und sie fast umgerannt, als wir uns entgegenkamen. Der Freudenschrei war laut und die Aufmerksamkeit auf unserer Seite 😉 Den Abend haben wir mit einem Bierchen, auf der Treppe einer steilen Straße, ausklingen lassen und haben die nächtliche Skyline bewundert. Dank Jetlag sind wir dann um 7:00 auch schon wieder wach gewesen und haben das leckere Frühstück unseres Hostels genossen. Bagels zum selbst Belegen. Nach dem Frühstück haben wir unseren Stadtspaziergang an der Lombard Street begonnen, die durch den in Serpentin angelegten Garten sich von den anderen steilen Straßen San Fransiscos abhebt. Danach ging es zu den „Painted Ladys“, eine Reihe bunte Häuser, die wohl das beliebteste Fotomotiv der Stadt sind. Wir fanden die bunten Kolibris auf der Picknickwiese davor sehr viel interessanter. Unser nächstes Ziel war die Cheese Cake Factory, wobei wir ganze 4 mal anstehen durften und den Hype um diesen Kuchen nicht so richtig verstanden haben.
Am Abend sind wir zum Pier 39 und zum Fisherman‘s Wharf geschlendert, wo Daniel sich einen frischen Krebs gegönnt hat.
Am zweiten Tag haben wir uns Fahrräder geliehen und sind Richtung Sausalito, auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge geradelt. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint und uns die Brücke, sowie Alcatraz mit perfekter Sicht, sowie mystisch verhüllt im Nebel, präsentiert. Die Fahrt über die Brücke fanden wir alle unvergesslich und unsere Fish and Chips in Sausalito haben uns ebenfalls begeistert. Den Rückweg haben wir mit der Fähre zurückgelegt, während uns ein frischer Wind um die Ohren wehte. Später am Abend haben wir in einer Bar, die 26 verschiedene gezapfte Biersorten hatte, einige davon getestet.
Unseren letzten Tag in dieser wunderschönen und entspannten Stadt haben wir vor allem in einem netten Pub in der Hippie Straße „Haight Street“ verbracht und uns zur Aufgabe gemacht noch mehr Biersorten zu testen und dazu einen richtig leckeren Burger zu essen. Natürlich mussten wir auch noch mit dem Cable Car fahren, was auch ziemlich cool war! Leider hatten wir an unserem letzten Tag nicht mehr so Glück mit dem Wetter und es war ziemlich kalt. Wir haben uns zwar noch kurz den Golden Gate Park angeguckt und das Schwulenviertel „Castro“, aber vor allem sind wir ständig irgendwo eingekehrt, um uns wieder aufzuwärmen.
Die Stadt hat uns dreien richtig gut gefallen und wir wollen alle nochmal wieder kommen, nicht nur um noch mehr Bier zu testen 😉

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Bis ganz bald, liebe Grüße aus Mexico!

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Ein traumhaft schöner Abschluss von Süd-Ost-Asien

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Krabi hatte es nicht einfach mit mir, denn ich kam gerade aus einem „Urlaub“ zurück, bei dem ich in weichen Bettchen schlafen durfte, heiße Duschen genießen konnte und vor allem immer nette Leute um mich rum hatte, sowie fast immer einen durchgeplanten Tag.
Nun war ich also allein und sprang vor dem kalten Wasser in der Dusche zurück und wusste nicht so recht was mit mir anzufangen. Weil ich Programm gewöhnt war und mental noch nicht auf stundenlanges rumliegen am Strand eingestellt war, habe ich mit einem netten Holländer aus meinem Hostel für den nächsten Tag eine Tour zu einem Tempel geplant. Also sind wir mit dem Roller früh los und konnten unser Ziel schon von weitem sehen, der Tiger Tempel thront nämlich auf einem Berg und glitzert mit seinem goldenen Buddha schon von weitem. Dort angekommen hieß es dann erstmal die 12?? Stufen hoch. Nach 5 Minuten hasste ich mich kurz für meine Idee, denn es war glühend heiß und die Markierungen an den Stufen waren so nett und teilten mir mit, dass ich noch so gut wie gar nichts geschafft habe.
Nach einer gefühlten Ewigkeit oben angekommen verfiel jeder Zweifel sofort, wow, was für ein Ausblick. Die Buddha Figuren und Stupas wurden erst auf den zweiten Blick wahrgenommen, denn diese Aussicht fesselte mich zu sehr.
In den nächsten Tagen konnte ich mich dann doch ganz gut daran gewöhnen die meißte Zeit des Tages am Strand zu verbringen und meinen Muskelkater in den Waden auszukurieren. Ich lernte außerdem noch einen Engländer und eine Russin kennen und gemeinsam entdeckten wir eine super schöne Bucht, wo kaum andere Leute waren. Nur der Weg dahin, über die Klippen und durch den Dschungel war etwas mühsam, vor allem wegen der neugierigen Affen, die doch zu gerne in unsere Taschen gucken wollten.
Für 1 1/2 Tage kam Frauke noch vorbei und wir hatten es so richtig gut! Ein schöner Besuch!
Rund um Krabi befinden sich kleine, unbwohnte Inseln, die man mit einem Longtail Boot erreichen kann, um dort den Tag zu verbringen. Marina, die Russin aus meinem Hostel und ich haben so eine Insel besucht und das perfekte Plätzchen für uns gefunden, weit ab von jedem Tourismus, nur Natur pur. Marina hat mich außerdem zu einer Thai Massage überredet, da sie überzeugt von der Mutter mit ihrem Sohn war, die in einem kleinen Raum zu zweit Thai und andere Massage Formen geben. Das wollte ich natürlich selbst testen, denn bislang hatte ich ja nur schlechte Erfahrung mit Thai Massage gemacht. Aber ja, dieses mal fühlte ich mich wie neu geboren und der junge Thailänder hat sein Handwerk gekonnt. Für 1 1/2 Stunden befand ich mich fast wie in Trance und konnte vollkommen entspannen. Da hab ich gleich noch einen Termin gemacht …(weil ich es ja auch so nötig habe)
So verbrachte ich also die fast zwei Wochen, meine letzten in Asien, mit Lesen, Schwimmen, Sonnen, Genießen und einfach nur Sein.

So richtig kann ich es noch nicht glauben, dass ich Asien Tschüss sagen muss, aber ich komme wieder, gaaaanz bestimmt! Jetzt freue ich mich auf San Fransisco, Mexico und Florida und auf die wunderbaren Leute die ich dort treffe.

 

 

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Myanmar Teil 3 und Abschied in Bangkok

Vom Inle Lake haben wir uns schweren Herzens getrennt und sind noch einmal zurück nach Yangon geflogen. Dort haben wir drei Tage ganz für uns und ohne Programm gehabt. Wir sind lange über einen großen Markt geschlendert und haben Stoffe und andere Kleinigkeiten gekauft. Außerdem haben wir uns einfach durch die Stadt treiben lassen, in kleine Gassen reingeschnuppert und die Einheimischen beobachtet.
Für unseren Myanmar Abschluss haben wir uns überlegt noch ein mal die Schwedagon Pagode zu besuchen und uns erneut von ihrem Glanz beeindrucken zu lassen. Ich habe mich dort etwas Abseits auf den Boden gesetzt und angefangen in mein Tagebuch zu schreiben. Lange habe ich das jedoch nicht ausgehalten, denn als würde ich selbst zum Invantar gehören, wurde ich von allen Seiten begafft und fotografiert. Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn die Leute mich von einem angemessenen Abstand beim Vorbeigehen fotografieren, immerhin sehen sie vielleicht nicht jeden Tag ein blondes Mädchen vor einer heiligen Stupa sitzen, die Tagebuch schreibt. Als eine asiatische Frau allerdings gar nicht mehr aufhörte und mir ihr überdimensional großes Handy direkt ins Gesicht hielt, verging mir dann doch der Spaß dabei. Naja vielleicht war das einfach nur die Rache für all die Touristen, die genau das selbe bei den Asiaten machen.
Die Zeit in Myanmar verging wirklich wie im Fluge und ich habe sie sehr genossen!
Von Yangon sind wir dann nach Bangkok geflogen und hatten dort noch einen Abend und einen Tag zusammen. Wir haben uns entschieden den Königspalast zu besichtigen, ein Must- See. Erst waren wir vollkommen überfordert mit den Menschenmassen um uns herum und der stickigen Hitze, aber nach einer Weile konnten wir die Schönheit und die unglaubliche Pracht des Palastes erkennen. Natürlich waren wir auch noch nett und lecker zusammen Essen und sind erneut über Märkte geschlendert,
Der Abschied fiel schwer, denn wir hatten eine super schöne Zeit miteinander und es war gar nicht so einfach mich wieder umzugewöhnen, ans alleine sein und an kalte Duschen und harte Betten 😀

Näharbeit auf dem Markt in Yangon

Näharbeit auf dem Markt in Yangon

Alt - Neu Yangon

Alt – Neu Yangon

Fegen fürs Karma?

Fegen fürs Karma?

Ein beliebtes Fotomotiv

Ein beliebtes Fotomotiv

An der Schwedagon Pagode Yangon

An der Schwedagon Pagode Yangon

Isabel u Ich in unseren "Longis" der traditionellen Kleidung

Isabel u Ich in unseren „Longis“ der traditionellen Kleidung

Blick vom Eingang der Schwedagon Pagode Yangon

Blick vom Eingang der Schwedagon Pagode Yangon

Schwedagon Pagode

Schwedagon Pagode

Royal Palace Bangkok

Royal Palace Bangkok

Royal Palace Bangkok

Royal Palace Bangkok

im royal palace

im royal palace

Touris im Royal Palace Bangkok

Touris im Royal Palace Bangkok

Wandmalerei im Royal Palace Bangkok

Wandmalerei im Royal Palace Bangkok

Opfergaben

Opfergaben

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Myanmar Teil 2

Von Mandalay sind wir nach Bagan geflogen, wo wir ein schönes Hotel direkt am Fluss hatten. Unsere Zimmer mit „River View“ haben sich auch gelohnt, da ich leider den ersten Tag in Bagan im Bett liegen bleiben musste, dank einer Magenverstimmung. Naja so hatte ich immerhin eine schöne Aussicht. Dadurch habe ich blöderweise den Tempeltag in Bagan verpasst, bestimmt eines der Highlights.
Am nächsten Tag ging es mir zum Glück schon besser und ich konnte mit auf den Affenberg, eher ein großer Felsen, auf dem oben eine Pagode steht, ein Anblick der schon von weitem beeindruckt. Die Affen, die dort leben haben sich alle Mühe gegeben einen ordentlichen Zirkus zu veranstalten und ständig krachte es irgendwo oder die frechen Biester kamen um die Ecke geschossen…meine Sonnenbrille habe ich aber noch 😉
Am letzten Tag in Bagan hatten wir keinen Führer und somit auch kein Programm. Ich bin nach dem Frühstück allein mit dem Rad los, um die nah liegenden der insgesamtüber 2000 Tempel zu ekundschaften, schließlich hatte ich da noch etwas aufzuholen. Die Tempel sind teilweise aus dem 11. Jahrhundert und weisen spannende Fresken auf, sowie verschiedenste Buddha Figuren. Ich habe mich mit einem Sand-Maler unterhalten und einen 89 jährigen Mönch getroffen, der sich für eine Woche in einer kleinen Pagode eingenistet hat, um dort zu meditieren. Ich durfte in sein kleines Büchlein schreiben, was er mir ganz stolz präsentierte.
Gegen Mittag wurde es mir auf dem Rad einfach zu heiß und ich bin wieder zurück zum Hotel gefahren, wo ich den Rest des Tages mit Isabel und einem Cocktail am Pool verbrachte, jaja uns ging es nicht schlecht!
Unser nächstes Ziel war der Shan Staat. Wir wurden vom Flughafen abgeholt und bevor es zum Inle Lake ging, blieben wir für eine Nacht in einem kleinen Ort und besuchten eine wunderschöne Hohle, in der sich über 8000 Buddhastatuen befinden. Es gibt eine Geschichte zu der Höhle, wobei eine riesige Spinne einer Prinzessin den Weg nach draußen versperrte, zum Glück habe ich in in der Höhle dann aber keine Spinnen entdecken können…so konnte mich allerdings auch kein Prinz retten kommen.
Am nächsten Tag ging es dann zum Inle Lake. Vom Pier aus mussten wir ca. eine halbe Stunde mit einem knatternden Boot zu unserem Hotel, mitten auf dem See, fahren. Dort gefiel es uns allen richtig gut und wir konnten den Sonnenuntergang mit einem Gläschen Wein oder einem Cocktail genießen. Die nächsten beiden Tage sind wir mit unserem Boot und dem Guide kreuz und quer über den See gefahren und haben eine Vorstellung davon bekommen, wie die Menschen hier auf und mit dem Wasser leben. Besonders beeindruckend waren die schwimmenden Gärten, wo die Leute Gemüse und Blumen pflanzen.
Außerdem haben wir uns noch ein Weingut angeschaut mit einer kleinen Weinprobe. Der Wein hat uns alle nicht wirklich überzeugen können, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

 

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